Seilbahnkabine

Bereits 1904 lag ein Projekt vor, den Gipfel des Wetterhorns bei Grindelwald mit einer Schwebeseilbahn in vier Sektionen zu erschliessen. Ausgestellt im Verkehrshaus sind die Kabine (Nachbau) und das Laufwerk (Original) des Wetterhornaufzuges.

Seilbahnkabine mit Balkon - Hinter diesem Unterfangen stand Regierungsbaumeister Wilhelm Feldmann aus Köln, der sich als Konstrukteur der Hängebahn Barmen-Elberfeld-Vohwinkel einen Namen gemacht hatte. Nach der Konzessionserteilung 1904 wurde noch im gleichen Jahr mit dem Bau der ersten Sektion begonnen. Erste Fahrten und Bremsproben erfolgten im Herbst 1907 und 1908 wurde der Wetterhornaufzug für die Öffentlichkeit freigegeben. Trotz technischer Meisterleistung war das Projekt in jeder Beziehung zu ehrgeizig. An den Weiterausbau der Anlage konnte deshalb nicht gedacht werden und nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges und dem Ausbleiben der Gäste musste der Betrieb 1915 eingestellt werden.

Technische Daten
Original   Laufwerk
Nachbildung 1:1   Kabine
Datierung   1908
Gewicht   2000 kg
Passagiere   16