Von Göttinnen, Sternen und der Geburt der Astronomie führt von den ersten Himmelsdeutungen der Menschheit bis zur frühen Neuzeit. Sterne waren einst eng mit weiblichen Gottheiten, Mythen und kosmischen Ordnungen verbunden.
Ausgehend von Archäologie, Mythologie und frühen Himmelsbeobachtungen begegnen wir Persönlichkeiten wie En-hedu-anna, Aganice und Aglaonike, die für frühe astronomische Traditionen stehen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Verdrängung weiblicher Gelehrsamkeit im europäischen Mittelalter – symbolisiert durch das Schicksal Hypatias. Gleichzeitig eröffnet der Blick nach Al-Andalus und in die islamische Welt faszinierende Perspektiven auf Frauen in Bildung und Wissenschaft, darunter Fatima al-Fihri und Lubna von Córdoba.
Mit der Aufklärung werden Frauen in der europäischen Wissenschaft wieder sichtbarer. Astronominnen wie Maria Winkelmann-Kirch, Émilie du Châtelet und Nicole-Reine Lepaute leisten wichtige Beiträge zur modernen Himmelsmechanik.
Den Abschluss bilden Wegbereiterinnen der modernen Astronomie wie Caroline Herschel und Mary Somerville, deren Arbeit den Weg für kommende Generationen von Wissenschaftlerinnen ebnete.
Der Ticketverkauf startet in Kürze
Das Gesicht hinter der Vortragsreihe
Christian Kravogel ist Elektroingenieur, Unternehmer im Bereich Gesundheits-IT und beschäftigt sich seit über 50 Jahren mit Astronomie. Seit mehr als drei Jahrzehnten vermittelt er astronomisches Wissen an Menschen jeden Alters und betreut heute als Mitglied von Astro Events zahlreiche Astronomieveranstaltungen auf dem Pilatus.
Die Vortragsreihe «Female Skies – Frauen, die nach den Sternen greifen» entstand aus seiner Beobachtung, dass die Leistungen von Astronominnen in der Wissenschaftsgeschichte oft kaum sichtbar sind. Seit 2025 erforscht er die Beiträge von Frauen zur Astronomie und ihre Bedeutung für unser heutiges Verständnis des Universums.
Mit «Female Skies» möchte er die Geschichten dieser Pionierinnen einem breiten Publikum näherbringen und jene Frauen würdigen, die die Astronomie trotz gesellschaftlicher Hürden nachhaltig geprägt haben. Denn die Geschichte des Blicks zu den Sternen wurde von Frauen und Männern gleichermassen geschrieben.
| Empfohlenes Mindestalter | 16 Jahre |
|---|---|
| Dauer | 90 Minuten |
| Türöffnung | 10 Minuten vor Beginn. Die Vorführung startet pünktlich. Nach Vorführbeginn ist kein Einlass mehr möglich. |
| Sprache | Deutsch |